Informatische Grundbildung
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Spiralcurricularer Aufbau
Inhaltsbereiche und Kompetenzen werden in Jahrgangsstufe 1 eingeführt und in den folgenden Jahrgangsstufen wiederholt, vertieft und ausgeweitet. So bauen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen stets aus und knüpfen an bereits Gelerntes an.
Unplugged
Die Flexibilität unseres Konzepts zeigt sich darin, dass es unabhängig von der technischen Ausstattung umgesetzt werden kann. Die Unterrichtseinheiten funktionieren auch ohne digitale Endgeräte, also rein analog. Das ist besonders für Schulen ohne entsprechende digitale Infrastruktur ein Vorteil.
Anknüpfung an die Lebenswelt der Kinder
Die Unterrichtssequenzen setzen bei Problemstellungen an, die Kinder in ihrem Alltag erleben und die zu informatischen Fragestellungen führen. Daraus entwickeln die Kinder klare Lösungsmodelle, reflektieren sie gemeinsam und verknüpfen sie mit informatischen Inhalten. Begleitet werden sie von Trudi, einem kleinen Alligator – als Handpuppe und als visueller Impuls der Materialien.
Fächerintegratives Arbeiten
Die thematischen Schwerpunkte sind eng an den LehrplanPLUS Bayern angelehnt und werden nahtlos in den Unterricht verschiedener Fächer integriert.
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Informatik in der Grundschule – Kompetenzen für die digitale Welt
Informatik ist heute ein wichtiger Bestandteil der Allgemeinbildung. Bereits in der Grundschule lernen Kinder grundlegende Konzepte kennen, die ihnen helfen, digitale Technologien zu verstehen, kreativ zu nutzen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Dabei geht es nicht darum, möglichst früh Programmiersprachen zu lernen, sondern informatisches Denken schrittweise aufzubauen. Der Informatikunterricht orientiert sich an vier zentralen Inhaltsbereichen:
Algorithmen und erstes Programmieren
Kinder zerlegen Probleme in einzelne Schritte und planen Handlungsabläufe logisch. Sie entwickeln einfache Algorithmen und setzen diese mit altersgerechten Programmierumgebungen um. Dabei erfahren sie, wie Programme entstehen und wie Computer Anweisungen ausführen. Die Bereiche Modellieren und Implementieren bilden dabei die Grundlage des Programmierens. Zunächst wird ein Problem strukturiert und eine Lösung entworfen, anschließend wird diese in einer Programmierumgebung umgesetzt.
Daten und Informationen
Daten begegnen Kindern überall im Alltag. Im Unterricht lernen sie, Informationen zu sortieren, zu ordnen und Muster zu erkennen. Sie entdecken, wie Computer Daten verarbeiten und warum das Erkennen von Regelmäßigkeiten eine wichtige Grundlage der Informatik ist. Darüber hinaus erhalten sie erste altersgerechte Einblicke in Künstliche Intelligenz (KI) und erfahren, wie KI mithilfe großer Datenmengen Muster erkennt und Menschen im Alltag unterstützen kann.
Informatiksysteme
Kinder lernen, wie Computer und andere digitale Geräte Informationen verarbeiten. Sie lernen, dass Computer mit Binärzahlen arbeiten, und erhalten einen ersten Einblick in die Verschlüsselung von Informationen. So entwickeln sie ein grundlegendes Verständnis dafür, wie digitale Systeme funktionieren und wie Daten sicher übertragen und gespeichert werden.
Informatik, Mensch und Gesellschaft
Digitale Technologien beeinflussen unser tägliches Leben. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich altersgerecht mit Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung auseinander. Themen wie Datenschutz, sicheres Verhalten im Internet, Medienkompetenz und ein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien spielen dabei eine wichtige Rolle.
Alle Inhaltsbereiche greifen ineinander und werden im Unterricht regelmäßig miteinander verknüpft. So entwickeln die Kinder Schritt für Schritt ein grundlegendes Verständnis für Informatik und erwerben Kompetenzen, die sie in einer zunehmend digital geprägten Welt benötigen:
• Modellieren und Implementieren
• Begründen und Bewerten
• Strukturieren und Vernetzen
• Kommunizieren und Kooperieren
• Darstellen und Interpretieren
Bei Betrachtung der oben genannten Kompetenzen wird deutlich, dass es Überschneidungen mit den prozessbezogenen Kompetenzen aus dem LehrplanPLUS für das Fach Heimat- und Sachunterricht gibt, was das fächerintegrative Arbeiten begünstigt.
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Die Unterrichtseinheiten knüpfen an die Lebenswelt der Kinder an und greifen alltägliche Fragestellungen auf, die zu informatischen Problemen führen. Gemeinsam entwickeln die Schülerinnen und Schüler Lösungsmodelle, erproben diese und reflektieren anschließend ihre Eignung. So erwerben sie informatische Kompetenzen auf eine altersgerechte und handlungsorientierte Weise.
Die vier Inhaltsbereiche werden bereits in der 1. Jahrgangsstufe eingeführt und in den folgenden Schuljahren kontinuierlich wiederholt, vertieft und erweitert. Begleitet werden die Kinder dabei von „Trudi, dem Algorator“ – einem kleinen Alligator, der als Handpuppe und Leitfigur die Unterrichtssequenzen begleitet. Gemeinsam mit Trudi lösen die Kinder vertraute Alltagsprobleme und entdecken dabei Schritt für Schritt grundlegende Konzepte der Informatik – beispielsweise, was ein Algorithmus ist und wie sich Probleme systematisch lösen lassen.
Unterrichtsbeispiele: Algorithmen
Materialien zum Download
• Algorithmen 1
• Algorithmen 2
• Algorithmen 3